Hanoi, du verrückte Stadt..

Und auf einmal ist es da, das Abenteuer. Nach dem ersten Abenteuer Vietnam im Süden folgt nun das zweite, das „richtige“, das, weswegen ich eigentlich überhaupt hier bin. Oder nicht? Hanoi, Treffen mit der Gruppe, anderer Ort, anders Wetter, andere Stadt. es ist diesig, kühler als im heissen Süden, dafür quirliger und munterer.

Sechs Uhr morgens am Hoan-Kiem-See tobt das sportlicheLeben, es wird gestretcht, gewalkt, gezogen, gerubbelt, geklopft und was sonst noch alles sonst noch bewegungstechnisch möglich ist. Mobile Fitnessstudios mit Betonhanteln werden ausgepackt W.her, ist nicht zu ersehen, spätestens um 8 ist der Zauber auch wieder spurlos verstaut. Hinter dem Denkmal von Lý Thai Tổ wird gelacht, getanzt und gehüpft. Schon kurze Zeit nachdem wir morgens am Hotel aufgebrochen sind stehen wir mitten in einer Gruppe Lachyoga und schütten und mitsamt einer ganzen Gruppe Vietnamesen, Touristen und uns schier aus vor Lachen. Das Programm ist ansteckend, befreiend und unglaublich witzig. In Massageschlage klopft mir mein Hintermann wohltuend- brutal auf den Rücken, nur meine zarte, kleine Nebenfrau schafft es noch zu toppen und „prügelt“ meine Rückenmuskeln ordentlich weich. Herrlich! Wenn so ein Tag beginnt, kann nur gut werden… Wen dann noch eine Tanzrunde mit einer Hanoierin folgt, die 30 Jahre als Professorin in Berlin gelehrt hat, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Hanoi, du verrückte, liebenswerte Stadt, die weder Ruhe, Rast oder Mutlosigkeit zulässt….